Dit un' Dat

Limburg, die Stadt voller interessanter Themen

Vor kurzer Zeit habe ich den Macher und Autor von »Limblog« Stefan Schäfer kennengelernt. Spannend, wenn man sonst lediglich immer den Namen »Limblog« inklusive Texte und Fotos bei Facebook liest. Da ich der Überzeugung bin, dass es sicher auch für andere (Limburger) Leser interessant ist, mehr über den Schreiber des Limburger Blogs zu erfahren, habe ich Stefan Schäfer ein paar – für mich interessante – Fragen gestellt.

 
Wer bist du und was machst du?
Mein Name ist Stefan Schäfer. Ich komme aus und wohne in Limburg, bin 44 Jahre alt und arbeite als Professor für Volkswirtschaftslehre an einer Fachhochschule im Rhein-Main-Gebiet.

Wie würdest du deinen Blog in wenigen Sätzen beschreiben?
Der Untertitel meines Blogs lautet: „Limburgs Geschichte und Gegenwart – Nachrichten, Analysen, Kommentare“. Limblog soll die Leser ein bisschen über das informieren, was aus meiner Perspektive in Limburg gerade interessant ist. Im Vordergrund stehen dabei tagesaktuelle Nachrichten, viele davon aus der Stadtpolitik. Mein Steckenpferd ist daneben die Lokalgeschichte, wobei ich leider zu wenig Zeit habe, darüber zu schreiben. Das Gleiche (Steckenpferd und zu wenig Zeit) gilt für den Bereich „Esskultur“. Eigentlich würde ich nämlich gerne regelmäßig auch Restaurantempfehlungen veröffentlichen. Mein Beruf bringt es zudem mit sich, dass ich mich immer mal wieder auch mit Wirtschaftsthemen beschäftige.

Wie bist du auf die Idee gekommen deinen Limburger Blog zu starten?
Zunächst einmal schreibe ich gerne, was ja auch zu meinem Beruf gehört, wobei es da natürlich um ökonomische Beiträge in Fachzeitschriften geht. Der Einstieg bei Limblog war mehr als banal: Ich wollte einfach mal ausprobieren, eine Facebook-Fanpage zu erstellen (das war Ende 2015), habe ein bisschen was gepostet und plötzlich waren mehrere hundert Follower da. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Offenbar gab es Nachfrage nach einer Facebook-Präsenz, die sich mit Limburger Themen beschäftigt. Darauf hin habe ich dann auch meinen „richtigen“ Internetblog unter www.limblog.de gestartet.

Verdienst du mit deinem Blog auch Geld oder ist es „nur“ der Spaß am Schreiben über regionale Themen?
Letzteres: Das Bloggen bringt null Euro, macht aber viel Spaß.

Was inspiriert dich zu interessanten Themen bzw. wo recherchierst/informierst du dich zu aktuellen Themen rund um Limburg?
Ich bin viel in Limburg unterwegs, gerade auch zu Fuß, und stolpere dabei dauernd über Themen. Von den neuen Öffnungszeiten im Schaufenster der Kreissparkasse über „Liebesschlösser“ in der Nähe des Doms oder die unsägliche Gestaltung der Trauerhalle am Friedhof bis zur dringend notwendigen familienfreundlicheren Gestaltung des Neumarktes. Mein Engpass ist die Zeit, nicht der Mangel an Ideen.

Wie oft schreibst du neue Artikel bzw. Beiträge für Limblog? Wie zeitintensiv ist das Schreiben für deinen Blog?
Wirklich eigene Artikel schreibe ich nur ein paar wenige pro Woche, meistens kürzere. Darüber hinaus weise ich über Facebook und Twitter kurz auf interessante Beiträge von anderen Blogs hin bzw. auf Medienberichte über Limburg. Außerdem verbreite ich (teils mit eigener Kommentierung) Pressemitteilungen diverser Institutionen, darunter die Stadtverwaltung, die Polizei und die IHK.

Wie findest Du Motivation und Inspiration regelmäßig neue und interessante Beiträge über Limburg zu schreiben?
Siehe oben, die Stadt ist voller interessanter Themen!

Wie ist die Rückmeldung von Menschen, die Deine Beiträge lesen und dir „folgen“?
Sehr gut – ich höre ständig: „Ein Limburg-Blog hat noch gefehlt!“ Das Interesse ist riesengroß.

Welche Ziele hast du noch für Limblog in der nächsten Zeit/in Zukunft?
Ich möchte gerne bestimmte Themen noch häufiger serienartig vertiefen, also zu einem Oberthema regelmäßig Beiträge bringen. Mein aktuelles Projekt heißt „Limburgs letzte Ruhestätten“. Hier beschäftige ich mich mit Friedhöfen und generell der Begräbniskultur in der Stadt. Die ist wesentlich reichhaltiger, als man denkt. Ein Serienprojekt im Dezember/Januar war den Weihnachtskrippen in den Limburger Kirchen gewidmet.

Wo kann man dir überall im Social Media folgen?
Twitter: @schafer_stefan
Facebook: /limblog2016

Das könnte noch interessant sein

Keine Kommentare

Kommentieren